Montag, 7. Februar 2011

Zwei Einsätze in der Nacht


Die Hofgasteiner Bergretter wurden in der Nacht vom 3. auf 4. Februar gleich zweimal auf private Hütten alarmiert.
Nicht der Vollmond, sondern wahrscheinlich der Neumond trug Schuld daran, dass die Mitglieder der Bergrettung Bad Hofgastein vergangene Nacht gleich zweimal ausrücken mussten:
So wurden die Bergretter am Donnerstag, 3. Februar um 21 Uhr alarmiert. Eine junge deutsche Staatsbürgerin musste auf einer privaten Hütte im Bereich der Schloßalm mit Verdacht auf Alkoholvergiftung versorgt werden. Die Hofgasteiner Bergretter rückten mit fünf Mann aus und versorgten die Patientin mit frischem Sauerstoff und transportierten die teilweise ohnmächtige Frau ins Tal und übergaben sie gegen 22 Uhr Mitarbeitern des Roten Kreuzes.

Genau drei Stunden später, um 1 Uhr kam die nächste Alarmierung: Ebenfalls auf einer privaten Hütte, auf einer Höhe von etwa 2000m (Obere Haitzingalm/Bereich Schloßalm), kam ein 62-jähriger Deutscher aus Bayern nach einem "langen" Skitag (samt Alkoholkonsum) auf der Treppe zu Sturz. Da der Mann kurze Zeit bewusstlos war, alarmierten seine Begleiter über das Rote Kreuz die Bergrettung. Acht Hofgasteiner Bergretter rückten wiederum samt Bergrettungsarzt zum Verunglückten aus, dieser wurde versorgt und im Tal anschließend um 3:45 Uhr dem Roten Kreuz übergeben.

Bericht: Hannes Reitsamer, Ortsstellenleiter Bad Hofgastein
Foto: Gerhard Imlauer/Bergrettung Bad Hofgastein